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Kranken­kassenzwang für Arbeitnehmer aufheben

Gesundheitssystem muss dringend reformiert werden

Anne - Katrin Silber-Bonz

Die FDP-Sankt Augustin hat den Vorstoß der Bundes-FDP, den Kranken­kassenzwang für Arbeitnehmer aufzuheben, ausdrücklich begrüßt.


Das heutige umlagefinanzierte Krankenversicherungssystem sei volkswirt­schaftlich nicht rentabel, weil es ein gewaltiges Missverhältnis zwischen Beitragszahlern und Beitragsempfängern schaffe. „Es kann nicht sein, dass ein Beitragszahler die Gesundheitskosten für zwei Empfänger finan­ziert“, kritisiert Stefanie Jung, Vorsitzende der Liberalen.
Mit Einführung des Gesundheitsfonds habe die Große Koalition jeglichen Wettbewerb der Kassen untereinander ausgeschaltet und den Weg zu einer mittelmäßigen, staatlich zugeteilten medizinischen Versorgung be­schritten.
Statt einer kosmetischen Überarbeitung der alten Bürgerzwangs­versicherung müsse ein einfaches, transparentes und leistungsgerechtes Gesundheitssystem durch Privatisierung geschaffen werden. Es sei daher richtig, Einheitsbetrag und Gesundheitsfonds wieder abzuschaffen, um Wettbewerb zu zulassen.
Jeder Bürger müsse künftig bei einer Versicherung seiner Wahl individuell den entsprechenden Versicherungsschutz wählen können.
Die Krankenkassen sollten künftig von den Arbeitskosten entkoppelt werden, damit keine Abhängigkeit der Kassenfinanzen von Konjunktur und Be­schäftigung besteht. Das sei vor allem in konjunkturellen Krisenzeiten dringend notwendig.  
Eine grundlegende Strukturreform stärke die Souveränität des Versicher­ten und sorge dafür, dass die Ärzte sich endlich wieder um den Patienten kümmern können.
 

Jeder Bürger müsse künftig bei einer Versicherung seiner Wahl individuell den entsprechenden Versicherungsschutz wählen können.
 Die Krankkassen sollten künftig von den Arbeitskosten entkoppelt werden, damit keine Abhängigkeit der Kassenfinanzen von Konjunktur und Be­schäftigung besteht. Das sei vor allem in konjunkturellen Krisenzeiten dringend notwendig.
 Eine grundlegende Strukturreform stärke die Souveränität des Versicher­ten und sorge dafür, dass die Ärzte sich endlich wieder um den Patienten kümmern.
 
FDP Sankt Augustin News vom 20.02.2009